Der Ausbau der deutschen Solarindustrie setzt sich unvermindert fort. Ursache dafür sind eine kontinuierlich steigende Nachfrage und ein gutes Fachkräfteangebot.

Carsten Körnig, Geschäftsführer der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS): "Die Zeichen stehen weiter auf Wachstum. Auch bei einer neuen Regierungskonstellation erwarten wir keinen Fadenriss bei der Solarförderung." Körnig appelliert an alle Parteien, den eingeschlagenen Weg im Bereich Solarstromtechnologie fortzusetzen. Ein verstärktes politisches Engagement sei im Bereich Solarwärme notwendig.

Als unbefriedigend bezeichnete es der Verbändesprecher vor dem Hintergrund explodierender Öl- und Gaspreise, dass derzeit lediglich jede zehnte neue Heizung mit Solarkollektoren ausgerüstet werde. Solarwärme stünde bereits an der Schwelle zur Wettbewerbsfähigkeit und müsse deshalb jetzt zum Standard werden.

Bis zum Jahr 2010 rechnet die Branche allein am Standort Deutschland mit Investitionen in Höhe von 15 Milliarden Euro in die Errichtung neue Solarfabriken und Solarkraftwerke. Bereits heute arbeiten hier zu lande über 30.000 Beschäftigte in der Solarbranche.

Wichtigster Marktöffner für den Photovoltaikmarkt ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Seit Anfang 2004 verpflichtet es Stromnetzbetreiber zur Abnahme und kostengerechten Vergütung von Solarstrom zum Erzeugerpreis.

Quelle: Haustechnikdialog

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